finding ways feat. claudia black

Hallo, lieber Leser,

ich habe deine Email bekommen und beantwortet. Leider sagt mein Mailprogramm, dass deine Adresse ungültig sei.

Wenn du mir eine andere Adresse geben kannst, können wir gern in Kontakt treten!

Gruss vom Weltenwandel!

3.8.09 19:40


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Freiflug.

Und ohne Lehrer. Ich bekomme immer wieder demonstriert, dass ich mir auf diesem Pfad keine Lehrer suchen darf, also suche ich jetzt keine mehr.

9.2.09 08:56


Mein Vorsatz fürs Jahr

Und nein, der kommt keineswegs verspätet. Wo doch der Januar die Zeit des Umbruchs, der Neubeginne, der langsam aufkeimenden Erkenntnisse und Ideen ist, finde ich, ist es durchaus an der Zeit, JETZT zu beschliessen, was im Jahr getan werden soll - nachdem all das, was sterben musste, sterben konnte und all das, was entstehen soll, zumindest der Idee nach reifen und keimen durfte. Jetzt gilt es, die Keimlinge davon grosszuziehen!

So bin ich heute losgezogen, bewaffnet mit Räuchermaterial (Moschus, Patchouli, Weihrauch, eine ungewöhnliche Mischung für mich, aber sie hat ihren Sinn), ein bisschen Proviant und Opfergaben, einer Kerze und einer Menge Ideen.
Auf dem Weg gab es einen Bach, dort habe ich meine Vorsätze, meine Ideen konkret ausgesprochen und dem Fluss (des Lebens) übergeben. Auch wenn es nur ein Rinnsal war aber das macht keinen Unterschied zu einem Amazonas, finde ich, solange der Wasserlauf natürlich und das Wasser lebendig ist, wird es diesem Ritual absolut gerecht.
Ein Stück Holz als Boot, ein paar Moose und Flechten von einem heruntergestürzten Ast, ein kleiner rosafarbener Stein und eine Kerze, die brannte. Was habe ich alles erzählt? Was ich loslassen möchte, alte Verletzungen, und zwar das davon, das mich noch blockiert, alte Verhaltensmuster, würde ich es jetzt nennen, aber ich hatte eine andere Formulierung dafür. Da kam spontan hervor, dass ich mich nicht mehr blockieren lassen will, dass ich meinen Weg gehen will; ich bezog vieles darauf, dass ich so mancher meiner eigenen Handlungen, Rituale, Erforschungen auf magischem Gebiet und ähnlichem immer noch nicht traue, weil solcherlei Dinge in meinem Elternhaus als so absurd hingestellt wurden, dass ich sie nie glauben konnte. Obwohl ich sie doch mein Leben lang empfand!
Davon wollte ich mich also nicht mehr blockieren lassen, das will ich verabschieden, das und all die anderen bremsenden, negativen Dinge aus der Vergangenheit. Dafür, das war der erste Teil meines Vorsatzes, bin ich aber auch bereit, genauso hart zu arbeiten, wie ich das die ganzen letzten Jahre getan habe!
Der zweite Teil meiner Vorsätze ist, dass ich diesen Weg dann aber auch gehen will. Was nützt es mir, wenn ich einen Weg von Geröll befreie, ihn danach aber nie beschreite?

Mein Pendel kam in den Genuss einer Dusche unter eiskaltem, lebendigem Wasser. Das hat ihm gutgetan. Ich wollte es reinigen von allem, was von vorher an ihm haften mochte; da es mein Pendel ist, darf von seinem Vorbesitzer bzw. von dem, der es mir geschenkt hat, nicht mehr daran sein als dass es ein Geschenk war. Alles andere - sind wir doch zwei verschiedene Personen - stört längerfristig die Arbeit, was ich insbesondere daran gemerkt habe, dass mein Pendel und mein Pentagramm sich nicht so mochten. Klingt nun lapidar... aber beide zugleich bei mir, das hat sich nicht gut angefühlt.
Nach der Reinigung haben sie sich plötzlich doch aufeinander eingestimmt. Ah, das war schön.
Aber anstrengend.

Bei meinem Felsen angekommen, wollte ich zum ersten Mal versuchen, dem gerecht zu werden, was der Felsen für mich bedeutete. Begrüsste unsere Kleinen, sprach aus, dass ich hoffe, dass es ihnen gutgeht. Ich glaube schon, ist doch dieser Ort so beseelt.
Kurz bevor ich unter den Bäumen heraus und auf den Felsen trete, bilden zwei Stämme und ein dichtes Moospolster ein regelrechtes Tor zu meinem eigentlichen Kraftort. Davor bin ich stehengeblieben. Ich weiss nicht mehr, was ich gesagt habe... ich habe wohl um Einlass gebeten und mich zugleich dafür bedankt, dass ich schon so viele Jahre immer wieder hereingelassen wurden.
Heute hatte ich endlich etwas dabei, das ich opfern wollte. Milch, ein Ei, und von meinem Proviant (Karotte, Apfel) habe ich je die Hälfte liegengelassen. Der Fels war wie immer, die Umgebung war wie immer - ich glaube, auf die Resonanz werde ich noch eine Weile warten müssen, aber ich bin gern geduldig.
Es war a*****kalt, ich war schon kurz davor, die geplante Räucherung ausfallen zu lassen. Aber auf dem Felsen friere ich selten wirklich schlimm, so wurde mir auch da eher wieder warm. Also habe ich geräuchert...
Moschus ist mir, als ätherisches Öl, von sehr früher Zeit her vertraut. Als ziemlich kleines Kind habe ich dieses Öl schon verwendet, auf der Suche nach - ich hatte in einer Geschichte davon gelesen - der goldenen Spirale, die ich heute, dem Symbol nach, das sie darstellte, als Urkraft interpretieren würde. Damals hat mir sowas niemand beigebracht, aber ich merkte schon irgendwie, ich bin auf einem ganz guten Weg... nur stimmen die Begriffe noch nicht, die Vorstellung stimmt noch nicht, ich habe es noch nicht erfassen können.
Moschus ist also ein Duft, den ich seit früher Kindheit mit meiner Suche nach meinem Weg und vor allem mit Magie und Ritualen verknüpfe. Ganz egal, wofür er sonst eingesetzt wird - DIESE Bedeutung hat Moschus für mich und wahrscheinlich wird sich daran nie etwas ändern
Patchouli ist nun eine Kraftpflanze für mich... ihr Duft beruhigt, erdet und heilt mich. Mehr muss ich, denke ich, gar nicht erklären...
Weihrauch, dieser besondere Weihrauch jedenfalls, ist wiederum für mich etwas Stärkendes und Ver-Stärkendes. Also eine starke, tragende, vertiefende Basis für die anderen beiden Wirkungsweisen.
Die Mischung ist super, die merke ich mir auf jeden Fall...

Unterwegs, noch vor dem Felsen, hatte ich einmal den Gedanken, dass ich gern einen Coven um mich herum hätte, um zu lernen. Aber nein - wahrscheinlich wäre das nicht gut. Ich kann nicht nach vorgegebenen Mustern lernen. Ich weiss nicht, wann das endlich in meinen Dickschädel hereingeht, dass etwas, das ich lese, erzählt bekomme oder sonst irgendwie an Instruktionen herangerate, mir gar nicht weiter helfen KANN, als dass es mir Hinweise gibt, wie ich dasselbe erreichen könnte. Es KANN aber nicht exakt mein Weg sein. Freiflug bleibt Freiflug, Sturkopf bleibt Sturkopf und meine eigene Seele will eben genau das, was für sie das richtige ist.

Nun erst, mit diesen Erkenntnissen, würde ich mich als Jung-Hexe, als lernende Hexe, sehen. Jetzt, glaube ich, begreife ich allmählich, wo mein Weg ist. Aber ich wette, ich laufe noch ein paarmal an Kreuzungen in die falsche Richtung und wieder zurück und suche dann, wo mein Weg eigentlich hingekommen ist was wäre Lernen denn schon ohne Irrtümer?

28.1.09 18:03


Nachtrag

Auf meinem Spaziergang bin ich beim Aussichtspunkt vorbeigekommen. Wie soll ich sagen... plötzlich hatte ich das Bedürfnis, genau da und genau in diesem Mondlicht ein wenig zu meditieren. Dass das nicht lange dauern konnte, war mir klar: Die Kälte würde meine Konzentration bald stören, vor allem die von unten. Trotzdem habe ich mich hingesetzt, auf den Mond ausgerichtet, und ein paarmal tief durchgeatmet. Nur aufs Knarren meines Ledermantels zu lauschen, wenn ich ein- und ausatmete, war gar nicht einfach. Wieviele Gedanken sich da in den Kopf stehlen!
Da beschloss ich plötzlich, eine kleine gedankliche Reise zu Menschen zu machen, die mir gerade im Moment ganz besonders viel bedeuten. Seltsamerweise hat die Reise bei M. angefangen - kein Wunder, wenn ich gerade vorher in sein Werk vertieft war. Ihm habe ich schöne Träume gewünscht, "direkt durch deine Augen in deinen Kopf hinein". Meinem Gefährten habe ich einen Kuss auf die Wange gedrückt und gesagt, dass ich ihn liebe - er sass in meiner Vorstellung noch am Computer, wohingegen alle anderen, die ich besuchte, schlafen gegangen waren - Nils wollte ich auch schöne Träume wünschen, aber er wollte mich nicht in seinem Kopf. Da bin ich zurückgewichen und habe ihm nur einen Kuss auf die Stirn gedrückt. Meiner Schwester konnte ich wieder schöne Träume wünschen, "direkt durch deine Augen in deinen Kopf hinein", und meiner Mutter, die gerade am Bettrand sass, wünschte ich innere Ruhe.
An der Stelle nahm ich - wie soll ich sagen - viel Energie auf, die negativ war. Ich glaube, die kam ein bisschen von den Sorgen all jener unter den Besuchten, die es gerade nicht einfach haben. Ich brauchte eine Reinigung, wollte die Energien gezielt ableiten.
Und atmete schwarzen Rauch aus.
Und atmete silbriges Mondlicht ein.
Immer und immer wieder.
Nach etwa fünfmal aus- und einatmen ging mein Atem stark und tief, ich glühte förmlich von innen (gefühlt), Rauch kam keiner mehr. Energie strömte in mich herein und ich gab sie der Umgebung wieder und die Umgebung gab sie wieder mir. Ah, ich habe das ein paarmal auf dem Heimweg wachgerufen und es hat so gutgetan! Ich habe dem Mond, der Erde, den Sternen für dieses Erlebnis gedankt. Einfach so "Danke", "vielen Dank" gesagt. Mehr braucht es gar nicht, es kam ja aus allertiefstem Herzen. Ah, hat das gutgetan - ich bin jetzt noch dankbar!

Ich glaube nicht, dass ich eine eigentliche schamanische / astrale / wie auch immer man es nennen möchte - Reise gemacht habe, sondern das wirklich "nur" Gedankenausflüge zu den Einzelnen waren. Das reicht ja auch. Irgendetwas ist passiert, irgendwie sind diese Energien bei mir angekommen und irgendwie konnte ich sie dahin abgeben, wo sie am ehesten wieder neutral werden können. Das ist - sozusagen irgendwie - die Hauptsache. Und daneben war es phantastisch zu erleben, wie dieser Energieaustausch mit der Natur wohltuend, reinigend und einfach wunderwunderschön sein kann.
24.1.09 14:21


Der Alphazustand......

...die Übung wird wieder einmal eine dieser Übungen... -> Querverweis: Der Alte Pfad, von Vicky Gabriel, die Übung dazu, wie man in den Alphazustand gelangen könne (spez. Muster von Hirnwellen).

Es fängt irgendwie schon mit den farbigen Zahlen an. Den synästhetischen Verknüpfungen entspricht das nicht, aber die sind bei mir nicht so stark: Ich kann sie in der Vorstellungskraft überlagern. Von sieben zu eins geht die Färbung also ganz gut. Das Gelb der Fünf wird immer ein bisschen grünlich, so wie eine unreife Zitrone, das Grün der Vier ist dafür sehr unstabil und das Hellblau der Drei hat immer einen leichten Violett-Hauch, als ob die Drei schon zur Eins werden möchte. Die Zahlen danach, 10-1, sind dann wieder - andeutungsweise - ganz synästhetisch. Dann bin ich da, zwischen den Welten, aaaaaaaber: Bin ich wirklich da?? Und woran erkenne ich, dass ich wirklich da bin? Was passiert, wenn ich die Augen aufmache? Bin ich dann noch im Alphazustand? Oder werfe ich mich selbst dann raus?

Heute erschien mir auf dem Rückweg die Vertiefung der Entspannung fast besser zu klappen als auf dem Hinweg. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache...

Ach ja, wenn man solche Dinge "einfach könnte" *g*

6.1.09 13:54


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