finding ways feat. claudia black
Den Träumen nachgegangen...

Der Räuchermischung "Orakel" meines Taliskrämers muss ich mal auf den Grund gehen

Auf Anraten Ellis (Hexenstern) hin habe ich bezüglich meiner Träume Karten gezogen. Allerdings mehr als eine und auch das Pendel befragt.
Die erste Karte bezog sich darauf: Wofür stehen die Zombies in meinen Träumen? Die Antwort war der Riese-Magier, umgekehrt... ein fauler Zauber, negative Energien, Böswilliges vielleicht sogar.
Die nächste Karte wollte wissen, um welchen Lebensbereich es sich handle. Ich stellte sogar eine Auswahl, die Antwort fiel aber fernab aus: Die Zwergen-Standarde. Ein Symbol nach aussen, mein Erscheinungsbild, etwas von Kriegerisch, aber ganz klar die Frage: Wie sehen mich andere.
Die dritte Karte stellte die Frage, wie akut die Bedrohung sei. Die menschliche Diebin, umgekehrt. Verstohlen, heimlich? Aber umgekehrt steht bei der Diebin, jetzt, wo ich so darüber nachdenke, doch eher für etwas Offensichtliches? Das Verstohlene, das nicht als Diebstahl Erkennbare ist für mich wahrscheinlicher. Gefühlt handelt es sich um ein Beraubtwerden, das sich aber nicht sofort so zeigt.
Dann ging ich zum Pendel.
Die erste Fragerei war, ob Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft; zuerst fragte ich, ob es die Zukunft sei. JA.
Dann fragte ich, ob die Entscheidungen dazu in der Gegenwart lägen. (Ich glaube, nein; dann stellte ich die Frage, ob sie in der Vergangenheit lägen. Irrelevant, denn was zählt, ist das Folgende.) Die zweite Antwort, die anders ausfiel als die Frage: Das Pendel schlug so aus, wie wenn ich es über mich halte, ohne eine bestimmte Frage zu stellen. Also: Die Entscheidung dazu liegt in mir.
Dann fragte ich, ob mein Berufsleben, also eine mögliche Lehre, darin involviert ist. JA.
Und dann musste ich es einfach wissen... ob die Entwicklungen mit einigen ganz bestimmten Personen darin involviert sind.
Lange Unentschlossenheit, aber schliesslich ein Nein. Ich vermag aber nicht abzugrenzen, ob das Nein kam, weil ich nicht WILL, dass es so ist, oder ob es kam, weil es nicht so ist.

Jetzt werd ich wohl noch ein Weilchen etwas lesen - etwas gänzlich anderes - und mich dann bei Kerzenlicht schlafen legen. Das war anstrengend -.-
Aber man sagt, in den Rauhnächten sind Orakel besonders zuverlässig; was hier herausgefunden wird, tritt im Folgejahr ein. Auch, was geträumt wird.

Welches hohe Podest könnte ich suchen, das wacklig ist und mich letztlich doch der Meute zum Frass vorwirft? Wo könnte ich zu weit greifen, wo könnte ich mich irren, mich in Imagefragen verlieren?
Fragen für die Träume... auch wenn ich hoffe, dass die Träume mir die Antwort nicht durch einen Zombie liefern.

26.12.08 00:14


Werbung


Alant

Gestern haben wir also mit Alant geräuchert... passend zum Julfest, habe ich diese Pflanze zum ersten Mal geräuchert kennengelernt.

Sie erinnert mich an einen warmen Hang in einer hügeligen oder bergigen Landschaft, im Sommer, an das Sonnenlicht, das die Steine aufheizt; sie erinnert mich an Honig; sie erinnert mich ganz stark an eine Schwitzhütte. Ich habe diese Pflanze schon einmal gerochen, ich weiss nur nicht sicher, wo!

Die Pflanze trägt jedenfalls das Sonnenlicht zweifellos in sich.

22.12.08 09:06


Konsequenz...

...in dem, was man tut, ist offenbar nicht überall zu erwarten.

Spricht man Hexen - oder "Hexen" - auf ihren Umgang mit Heilkräutern an, fallen nach der ersten Kritik schnell die üblichen Schlagwörter: Ganzheitlich, nicht so borniert denken, keine wissenschaftliche Schiene, volksmedizinisch (als Synonym zu einer kompetenten Naturmedizin).

Mich, als ausgebildete Phytotherapeutin und spirituell Suchende, vielleicht Junghexe, schaudert es.

Nur weil man versucht, eine Pflanze als Ganzes wahrzunehmen, den Patient als Ganzes zu erfassen und dann den richtigen Weg einzuschlagen, heisst das nicht, dass sich plötzlich Milliarden Möglichkeiten auftun. (Bei der Indikationsstellung volksmedizinischer Bücher über Heilkräuter möchte man das freilich meinen.)

Ganz im Gegenteil wird die Sache immer komplizierter, je mehr Aspekte man mit einbezieht. Schnell stehen nicht mehr 100, sondern nur noch 5 Pflanzen zur Auswahl, die Aussicht auf eine Heilung versprechen.

Denn ganzheitlich bedeutet nicht, unter Ausschluss der Schulmedizin und der Wissenschaft.
Sondern ganzheitlich bedeutet, unter Einbezug sowohl der Wissenschaft, der Schulmedizin, der Erfahrungsmedizin als auch der Pflanze als Wesen und des Patienten als Wesen und aller anderen Aspekte, die möglicherweise hinzutreten mögen.

Das sind Einschränkungen, nicht Erweiterungen.

15.12.08 14:35


Ein erstes Hallo ans Pendel

Adaon hat ein gutes Händchen.

Das Pendel, das er mir schon vor langer Zeit geschenkt hat, hat wohl jetzt endlich seinen eigentlichen Ruf ausgesendet. Ich habe mich vorhin (nicht lachen, in der Badewanne) damit vertraut gemacht. Es kurz kalt abgewaschen, entladen sozusagen... und dann eine Weile in der Hand gehalten.
Ein Rosenquarz. Es hat mich immer irritiert, warum er ausgerechnet diesen Stein gewählt hat. Erst jetzt beim Schreiben dämmert es mir. Rosenquarz ist massiv mit Träumen assoziiert, wenn ich mich recht erinnere, und sein Unterbewusstsein muss meine Affinität zu Träumen damals schon gekannt haben...

Über mir hat es kleine Kreise gezogen, als ich es einfach mal schwingen liess, um es kennenzulernen.

Dann habe ich ein kräftiges "JA" gedacht. Es hat weite Kreise angefangen zu ziehen - sehr schnell sogar. Im Uhrzeigersinn, leicht oval angehaucht.

Dann habe ich es gebremst. "Es ist gut, wir können uns beruhigen."
Das Pendel hat eine... Sprache? Einen Einfluss aufs intuitive Empfinden eher...

Dann habe ich "NEIN" gedacht. Das hat länger gedauert als beim Ja. Es hat angefangen auszuschlagen - senkrecht zu mir, ein Strich, allenfalls ein minimales Oval im Gegenuhrzeigersinn.

So. Das Ganze hat mich erstmal ziemlich überzeugt, es kam mir recht intensiv und richtig vor (zumal ich die Augen weitestgehend geschlossen hielt, ausser um die Pendelrichtung dann anzugucken).

Fehlt noch, dass ich das alles immer mal wieder wiederhole. Und wenns stimmt... dann hab ich mein erstes Pendel.

12.12.08 21:27


Ich glaube, das Pentagramm erschliesst sich mir allmählich. Vier Elemente und das fünfte, das Urprinzip - diese Deutung sagt mir am meisten zu, sie entspricht einem Konzept, das schon lange in mir drin Gültigkeit hat.

Ansonsten kommen allmählich Heilpflanzen dazu... ach, ich liebe meine Pflänzchen

10.12.08 18:57


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de