finding ways feat. claudia black
Konsequenz...

...in dem, was man tut, ist offenbar nicht überall zu erwarten.

Spricht man Hexen - oder "Hexen" - auf ihren Umgang mit Heilkräutern an, fallen nach der ersten Kritik schnell die üblichen Schlagwörter: Ganzheitlich, nicht so borniert denken, keine wissenschaftliche Schiene, volksmedizinisch (als Synonym zu einer kompetenten Naturmedizin).

Mich, als ausgebildete Phytotherapeutin und spirituell Suchende, vielleicht Junghexe, schaudert es.

Nur weil man versucht, eine Pflanze als Ganzes wahrzunehmen, den Patient als Ganzes zu erfassen und dann den richtigen Weg einzuschlagen, heisst das nicht, dass sich plötzlich Milliarden Möglichkeiten auftun. (Bei der Indikationsstellung volksmedizinischer Bücher über Heilkräuter möchte man das freilich meinen.)

Ganz im Gegenteil wird die Sache immer komplizierter, je mehr Aspekte man mit einbezieht. Schnell stehen nicht mehr 100, sondern nur noch 5 Pflanzen zur Auswahl, die Aussicht auf eine Heilung versprechen.

Denn ganzheitlich bedeutet nicht, unter Ausschluss der Schulmedizin und der Wissenschaft.
Sondern ganzheitlich bedeutet, unter Einbezug sowohl der Wissenschaft, der Schulmedizin, der Erfahrungsmedizin als auch der Pflanze als Wesen und des Patienten als Wesen und aller anderen Aspekte, die möglicherweise hinzutreten mögen.

Das sind Einschränkungen, nicht Erweiterungen.

15.12.08 14:35
 


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